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15. – 18.06.2017

 

Reise nach Burgund

 

Die Zwingenberger FDP organisierte unter Leitung von Dr. Wolfgang Dams und einem Zwingenberger Reiseunternehmen eine Fahrt nach Burgund, um vor Ort französische Lebensart, burgundische Geschichte und Kultur kennen zu lernen.

Der erste Reisetag führte über Freiburg, Belfort und Besançon in die burgundische  Zentrale Dijon. Dort führte ein französischer Stadtführer die Gruppe auf einem Stadtrundgang durch die überaus sehenswerte Stadt. Bereits in römischer Zeit lag eine Siedlung unter dem Namen Divio an der Hauptverbindung zwischen Mainz und Dijon. Heute liegt Dijon an der Hauptverkehrsstrecke zwischen Marseille, Lyon und Paris. Da in Dijon der TGV-Zug hält und die Reisezeit nach Paris nur eine gute Stunde beträgt, pendeln viele Dijoner zur Arbeit nach Paris.

Dijon erlebte im späten  Mittelalter unter der Herzögen von Burgund seine Hauptglanzzeit, die sich heute im Stadtbild, in Palästen und Kirchen wiederspiegelt.

Im Herzogspalast befindet sich heute ein sehenswertes berühmtes Museum mit Werken aller Kunstrichtungen. Ein kurzer Besuch führte die Reisegruppe  zu der, sich in der Altstadt befindende gotischen Kirche Notre Dame, die teilweise aus hellem Kalkstein erbaut wurde. Kalkstein war früher das am meisten verwendete Baumaterial in Burgund. Nach dem leider recht kurzen Besuch dieser sehr sehenswerten Stadt ging es für die nächsten drei Tage weiter nach Beaune, der Schwesterstadt Bensheims.

Am zweiten Reisetag stand der Besuch von Beaune auf dem Programm. Zentraler Besichtigungspunkt war das 1443 erbaute Hotel-Dieu. Der um sein Seelenheil besorgte burgundische Kanzler Rolin gründete das Hospiz, das als karitative Einrichtung tätig war, mit vorbildlicher Krankenpflege und Obdachlosenbetreuung. Das Hospiz ist ein sehr schöner, ausgezeichnet erhaltener Bau aus dem Spätmittelalter mit den für Burgund typischen Dächern aus buntglasierten Ziegeln.

Bei einem anschließenden Stadtrundgang wurden u.a. das Beauner Weinmuseum und die Wallanlagen besichtigt. Es blieb den Besuchern noch viel Zeit, die pittoreske Altstadt zu erkunden.

Am Abend stand in der größten Weinkellerei Burgunds, dem 1780 gegründeten Patriarche eine Weinprobe mit acht verschiedenen Weinen aus der Region auf dem Programm. Nach einer kompetenten Einführung zu den Themen Weinanbau, Weinlagen und den „Großen Burgunder Weinen“ wurde in einem der Räume der Kellerei mit einem Candle-Light-Dinner der schöne Tag beendet.

Am dritten Reisetag wurde die Gruppe wieder von dem ausgezeichneten französischen Reiseleiter bei der Rundfahrt durch die burgundischen Weindörfer der Côte d´Or begleitet. Er erläuterte sachkundig Geschichte, Weinlagen und Weingüter der Region. Der erste Stopp in den Weinbergen fand bei dem Weingut Clos de Vougeot statt. Zisterzienser haben dieses älteste Weingut im 12. Jahrhundert gegründet; heute ist es in Besitz der Confrèrie des Chevaliers de Tastevin, einer Gemeinschaft von Winzern. Die Vereinigung ist eine sehr exklusive Einrichtung und es gilt als Auszeichnung in die Confrèrie aufgenommen zu werden.

Weiter ging es durch die riesige Weinlandschaft Burgunds zu dem Château La Rochepot, einem großen Schloss mit einer imposanten Wehranlage, Waffensaal und berühmter Küche. Besonders malerisch ist der Innenhof des Châteaus.

In der französischen Revolution wurde das Schloss stark zerstört, Bewohner des anliegenden Dorfes benutzen die Mauersteine und Trümmer für ihren eigenen Hausbau; somit wurde das Schloss zur Ruine. Ende des 19. Jahrhundert wurde es wieder aufgebaut und restauriert.

Zum Abschluss des Tagesausfluges führte der Reiseleiter die Zwingenberger an das „Ende der Welt“, einer beeindruckenden, steilen Felsformation in der Nähe Beaunes.

Der Abend wurde in einem typisch burgundischen Weinlokal, in Bouze les Beaune, einem malerischen kleinen Weinort, mit gutem Essen und schönen Weinen beendet.

 

Alle Reiseteilnehmer waren von der sehr schönen, interessanten und ausgezeichnet organisierten Reise begeistert und mehr als zufrieden.

 

Am Sonntag, 18. Juni 2017 ging es dann nach einem zweistündigen Aufenthalt in Freiburg zurück nach Zwingenberg.

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